Friday, 12. september 2008
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11:19
Wie geht es den Eltern in Deutschland?
Haben sie wirklich so viele Probleme mit der Erziehung?
Das Ergebnis vorab:
Eltern haben keine Angst vorm Erziehen, aber fühlen sich oft finanziell benachteiligt.
Kürzlich wurde die Ergebnisse der neuen Forsa-Umfrage in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Eltern veröffentlicht.
Hier ein paar interessante Ergebnisse:
1. Das klassische Rollenmodell hat ausgedient:
Nur 30% der Befragten geben an, dass die Frau zu Hause bleibt und der Mann für den alleinigen Unterhalt sorgt.
Mann und Frau sind beide berufstätig und kümmern sich gleichermaßen um die Kinder, sagen 29%.
2. Die Betreuungsituation lässt zu Wünschen übrig:
44% gaben an, dass sie mehr arbeiten würden, wenn die momentane Kinderbetreuung dies zulassen würde.
3. Finanzielle Situation
60% der Eltern haben Angst, dass es ihren Kindern später finanziell schlechter gehen wird.
4. Schiefes Familienbild in der Öffentlichkeit
65% der Eltern ärgern sich darüber, dass die Öffentlichkeit das Familienbild schief darstellt.
5. Kinder haben bedeutet Draufzahlen
77% der Befragten sind der Meinung, dass Kinderhaben bedeutet, in Deutschland finanziell draufzuzahlen.
6. In Deutschland kann man dennoch mit Kindern gut leben
sagen 44% der Eltern
7. Finanzielle Belastungen sind für Familien aber zu hoch
90% der Eltern finden die Lebenshaltungskosten zu hoch, 82% wünschen sich mehr finanzielle Entlastung vom Staat und 75% der Eltern finden, dass es zu wenig ausreichende und flexible Kinderbetreungsmöglichkeiten gibt.
Zum Weiterlesen:
www.forsa.de
www.eltern.de
